Was ist ein Transfer Impact Assessment (TIA) (bei Atlassian)? - Actonic GmbH
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Was ist ein Transfer Impact Assessment (TIA) (bei Atlassian)?

Ein Transfer Impact Assessment (TIA) (zu Deutsch: Datentransfer-Folgenabschätzung (kurz DTFA)) beschäftigt sich mit den möglichen Risiken, die für Ihre Organisation entstehen, wenn sie persönlich identifizierbare Informationen (PII) von EU-Bürger*innen in Länder vermitteln, welche nicht der DSGVO entsprechen. Jede Partei, die bei der Datenübertragung beteiligt ist, füllt hierbei einen Fragebogen aus.

Nach den der Klausel 14 der neuen Standardvertragsklauseln (SCC), welche von der Europäischen Kommission im Juni 2021 veröffentlicht wurden, sind TIAs obligatorisch und müssen für jede neue Datenübermittlung neu erstellt werden. Der europäische Datenschutzausschuss (EDSA) bietet einen ausführlichen Leitfaden zur Erstellung von TIAs an.

In einem Transfer Impact Assessment muss geklärt werden:

  • Welche personenbezogenen Daten übermittelt werden
  • Woher diese Daten stammen
  • Zweck und Methode der Datenübertragung
  • Welche technischen Maßnahmen existieren, um diese in Drittstaaten zu schützen
  • Welche nationalen Gesetze gelten
  • Wie diese Gesetze in der Praxis ausgeübt werden

 

Die ausführliche Beschäftigung mit möglichen Risiken des Datenschutzes ermöglicht Unternehmen, gezielte Maßnahmen und Strategien zu entwickeln

Transfer Impact Assessments (TIAs) bei Atlassian

Atlassian selbst stellt eine Hilfestellung für die Durchführung eines TIA bereit. In dieser wird detailliert erörtert, in welchen Ländern Atlassian personenbezogene Daten speichert. Der regelmäßig aktualisierte Transparenzbericht von Atlassian kann Ihnen auch dabei helfen, die Risikobewertung in Rahmen eines TIA besser einzuschätzen.


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